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  • Pinot Noir
  • RICHTIG oder FALSCH
  • Silser
    378 & 379

Beim Wein gibt es kein richtig oder falsch – nur persönliche Vorlieben. Was Sie mögen und was ich mag, können zwei völlig verschiedene Dinge sein. Recht hat im Endeffekt aber sowieso keiner – nur einen anderen Geschmack.

Die Einfachheit

Schön am Minimalismus ist, wenn etwas ganz simpel und reduziert ist,
jedoch trotzdem eine erfahrbare Wärme behält.
Meistens entsteht dies durch ehrliche Bearbeitung, die nicht mehr sein will, als sie ist.
Das Einfachste ist meist das Schwierigste.

Das Einfachste ist meist das Schwierigste

Verzicht

Oft wächst gerade aus einem Verzicht etwas Wunderbares

Die Trauben kommen aus dem Rebberg Silser in Jenins. Bei der Familie Hermann kann ich die Trauben vinifizieren. Die wichtigsten Zutaten machen wir wenn möglich selber und von Hand. Zutaten? Verschiedene Arbeitsschritte braucht es bis vom Austrieb der Rebe Wein entsteht. Ein Rezept mit Einflüssen von Natur, eigenem Wissen und Unwissen, dazu ein Spritzer Bauchgefühl. Ein grosses Dankeschön an all die Hilfe für ein wenig Pinot Noir aus Jenins.

Galerie

N
O

Der Wein

PRIMUM

Der erste Jahrgang. Mit viel Vorfreude und Ideen startete ich das 225 Liter Projekt. Am 12. Oktober 2012 war es endlich so weit! Das Wetter war kalt, aber das konnte die gute Laune nicht trüben. Nach der Lese wurden die Trauben gequetscht und alles war bereit für die Gärung. Die Gärung ging flott von statten und danach konnte ich das ½ jährige Barrique abfüllen und abwarten.

SECUNDO

Auf in das zweite Jahr «Secundo». Nach den tollen Erlebnissen vom ersten Jahrgang und mit neuen Ideen im Kopf, startete ich ins neue Rebjahr. In der Blütezeit verrieselten die Trauben stark und es gab kleine Beeren und lockere Trauben. Der Herbst war nass und bescherte Schnee am 11. / 12. Oktober bis in die Niederungen. Der Föhn kam relativ spät und nicht so intensiv wie in den letzten Jahren, dafür über vier Tage lang. So konnten wir am 24. Oktober 2013 schöne Trauben bei milden 16 Grad lesen. Die Maischenstandzeit konnte erhöht werden und die Gärung ging langsam voran. Nach der Reifung im Barrique konnte der Wein ohne Filtration in die Flaschen abgefüllt werden.

Infos zum Wein:
60% Burgunderklon
40% Marienfeld

TERTIA

„Scheibenkleister“ - Das Wetter im Jahr 2014 war denkwürdig!

Der Winter war sehr mild und am 24./25. Dezember fegte ein Föhnsturm durch die Bündner Herrschaft. Oh du Fröhliche! Der Frühling war überdurchschnittlich warm und zu trocken. Dadurch erfolgte ein schneller Austrieb, später dann ein sehr langsames Triebwachstum. Der Sommer startete heiss, wurde aber immer nasser. Ja, die Natur war richtig launisch… ich würde sagen, mit dem falschen Bein aufgestanden. Auch der Herbst brachte keine Ruhe ins Rebjahr. Wir hatten den ganzen Sommer eine schwache Laubwand und beim Lesezeitpunkt noch mit Stiellähme und Fäulnis zu kämpfen.

Hier noch ein kurzer Über(l)blick: Föhnstürme, Hagel, Saharastaub, Wasserstress und dazu noch die Drosophila suzukii. Das waren die Vorgaben der Natur und danach… versuchte ich, das Beste daraus zu machen.

Am 14. Oktober 2014 konnten wir die Lese starten. Die Anspannung war spürbar und wir mussten im Rebberg alles akribisch verlesen. Dank der exakten Arbeit konnte gutes Traubengut in den Keller gebracht werden. Meine Angst, nicht spontan vergären zu können, hat sich nicht bewahrheitet. Nach längerer Reifung im Barrique, konnte der Wein ohne Filtration und von Hand in die Flaschen abgefüllt werden.

Infos zum Wein:
60% Burgunderklon
40% Marienfeld

QUARTUS

Im 2015 zeigte sich der Wettergott mit uns versöhnlich. Das Jahr verlief für die sonnenhungrigen Reben optimal. Im Frühling verrieselten zwar einige Blüten der Reben teilweise, da es oftmals regnerisch und kalt war. Dank dem nass gesättigten Boden vom Frühling, kamen die Reben bei trockenem und heissem Wetter jedoch gut über die Runden.

Auch das Wetter über die Lesezeit zeigte sich von seiner Besten Seite. Ausser einer kleinen Störung sorgte ein Hochdruckgebiet für viel Sonnenschein. Der Föhn blieb mehrheitlich aus und die Nächte kühlten bereits ab.

Der Vierte Jahrgang konnte am 3. Oktober 2015 gelesen werden. Gross und Klein halfen beim „Wimmlet“ tatkräftig mit. Das Ernten machte Freude, da das Traubengut schön und reif war. Für die weitere Verarbeitung wurden die Trauben wieder nach Fläsch gebracht. Dort reift der Wein nun im Barrique.

Reift im Barrique.

Aktueller Jahrgang

Nach längerer Reifung im Barrique, konnte der Jahrgang 2014 ohne Filtration und von Hand in die Flaschen abgefüllt werden. Der Wein steht ab sofort zum Verkauf.

Interesse

Da die Menge begrenzt ist, versuche ich alle Wünsche zu erfüllen. Bitte senden Sie mir ein Mail mit Ihrer Bestellung oder Fragen zum Wein. Gerne stehe ich Ihnen zur Verfügung und freue mich über jeden Kontakt.